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Diagnose der Mukopolysaccaridose Typ I Einen ersten Hinweis auf das Vorliegen einer Speichererkrankung können Beobachtungen des Patienten, besonders die der Eltern, die Beschwerden und das äußere Erscheinungsbild geben. Zunächst ergibt sich aufgrund der Kombination der Symptome lediglich der Verdacht, dass es sich um MPS I handeln könnte. Kinder mit MPS I-Hurler fallen oft im Säuglings- und Kleinkindalter durch ihr Aussehen und ihre schweren klinischen Symptome auf, während es bei der verzögerten Verlaufsform MPS I-Scheie aufgrund des späteren Auftretens der Symptome schon schwieriger ist, einen begründeten Verdacht auf MPS I zu haben. Das Vorliegen dieser multisystemischen Erkrankung erfordert ein interdiszplinäres Zusammenspiel der beteiligten Fachgruppen. Die klinischen Hinweise in ihrer Variation richtig zu deuten ist oft eine Herausforderung für den einzelnen Arzt. Das Erkennen oder Wiedererkennen krankheitstypischer Hinweise wie typische Gesichtsveränderungen, frühe rezidivierende Hernien, eine frühes Karpaltunnelsyndrom mit deutlichen Veränderungen und Vergröberungen der Hände können den Blick für die Gruppe der Mukopolysaccaridosen schärfen. Die Verdachtsdiagnose wird mit geringem Aufwand durch einen Bluttest auf die bestehende Restaktivität bestätigt. Das Ansprechen der spezifischen Therapien ist wesentlich durch einen frühzeitigen Beginn der Behandlung bestimmt.
Bestimmung der Glykosaminoglykane im Urin Bestimmung der α-L-Iduronidase-Aktivität zur Diagnosebestätigung
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