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Adhäsionsprophylaxe

Nachbehandlung der Matrix-gekoppelte Autologe Chondrozyten-Implantation

Die Art der Nachbehandlung hängt maßgeblich von dem jeweiligen Gelenk und von der Lokalisation des Defektes innerhalb des betroffenen Gelenkes ab. Je nach Defektlokalisation wird die Beweglichkeit des operierten Gelenkes für 6 Wochen mit einer speziellen Schiene eingeschränkt. Die folgende Beschreibung ist beispielhaft für einen behandelten Defekt im Hauptbelastungsbereich der Kniegelenksrolle (Femurkondyle).

Direkt nach der Operation wird das betroffene Gelenk für 48 Stunden ruhiggestellt. Im Anschluß kann es täglich passiv mit einer Motor-/CPM (Continuous Passive Motion)-Schiene bewegt werden. Nach anfänglicher Entlastung des behandelten Gelenkes kann in der Folge eine geringe Belastung des Beines (Abrollen, Sohlenkontakt) unter Zuhilfenahme von Unterarmgehstützen erfolgen

Ablauf der alltäglichen bzw. sportlichen Aktivitäten

1. – 6. Woche:

Entlastung durch Gehstützen, langsamer Belastungsaufbau bis maximal 20 kg Teilbelastung, vorsichtiges Radfahren ggf. gegen Widerstand, Bewegungsbäder

7. – 12. Woche:

Schrittweise Steigerung der Belastung, spezielles Aufbautraining
Wenn die Streckung des Beines vollständig erreicht und ein normaler Gang möglich ist, kann langsam auf die Benutzung der Gehstützen verzichtet werden.

nach

3 – 6 Monaten:

Walken, Skilanglaufen

4 – 6 Monaten:

Joggen auf weichem Untergrund

8 Monaten:

Aerobic

12 Monaten:

Fußball, Tennis

Die Berufstätigkeit kann, sofern das betreffende Gelenk nicht wesentlich belastet wird, mit Hilfe von Gehstützen nach 7 - 8 Wochen wieder aufgenommen werden.

Dieses Nachbehandlungsschema ist keinesfalls bindend und dient lediglich als Orientierung. Ein detaillierter Plan wird vom behandelnden Arzt speziell für den Patienten erstellt und hängt vom individuellen Zustand des Gelenkes ab. Um einen optimalen Therapieerfolg zu erzielen, halten sollten die Anweisungen des Arztes bzw. Physiotherapeuten befolgt werden.

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